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Tomatenanbau

Tomatenpflanze im Topf Viele Hobbygärtner versuchen sich an der Tomatenzucht, sollten dies jedoch nur dann wagen, wenn sie auch die passenden Bedingungen bieten können. Zum Keimen erwarten Tomaten Temperaturen von 22°C bis 25°C. Später sollte es jedoch kühler sein. Die Aussaat sollte Ende März erfolgen. Da man während der Jungpflanzenanzuchtphase niedrigere Temperaturen haben sollte, als während der Keimzeit, wird es notwendig, die Temperatur nach unten zu regulieren oder aber die Pflanzen umzustellen. Am ehesten ist also ein Tomatengewächshaus mit verschiedenen Temperaturzonen geeignet. Wer Aussaatkisten bevorzugt, sollte die Tomaten in der Küchenfensterbank aufstellen, um die Tomaten zum Keimen zu bringen, sie später jedoch in einen weniger beheizten Raum umstellen. Tomatenjungpflanzen benötigen viel Licht. Wer dies jedoch nicht bieten kann, sollte unbedingt eine geeignete Pflanzenleuchte verwenden. Bekommen die Pflanzen genügend Licht, können sie entsprechend gedeihen und sich gesund entwickeln. Damit ist gewährleistet, dass sie kräftig genug sind, um später die vielen schmackhaften und gesunden Früchte treiben und tragen zu können.

Tomaten befruchten sich selbst

Tomatenpflanze An den Tomatenpflanzen entstehen Blütenstände von bis zu 25 Einzelblüten. Es gilt jedoch zu sagen, dass nur Blüten, die ausreichend bestäubt sind, auch kräftige und gesunde Früchte hervorbringen. Gelbe Tomatenblüten sind zwittrig. Damit wird die Aussage getroffen, dass sie sowohl männliche als auch weibliche Blütenorgane in sich tragen. In der Regel befruchten sich Tomaten selbst. Der Pollen ist schon befruchtungsfähig bevor die Blüten voll aufgeblüht sind. Um die Bestäubung der Tomaten zu fördern, kann man sie zweimal wöchentlich um die Mittagszeit schütteln. Gerade in Gewächshäusern ist das sinnbringend, wenn man wegen der Witterung die Fenster geschlossen hält. Im Freiland würde der Wind für diese Art der Unterstützung sorgen. Sind die Fenster jedoch geschlossen, muss der Mensch diesen „Wind“ entsprechend ersetzen. Beim Auspflanzen der Tomaten sollte man die Pflanzen etwas tiefer stellen als vorher. Auch eine Schrägpflanzung ist hin und wieder üblich. Hinzu kommt, dass der Pflanzenabstand zwischen einem halben und einem Meter differieren kann. Er richtet sich nach der jeweiligen Tomatensorte.

Der Boden sollte richtig beschaffen sein

Tomaten reihe Um starke Pflanzen auszubilden, benötigen Tomaten humosen, kalkhaltigen und stark gedüngten Boden. Der Bedarf an Wasser und Licht ist sehr hoch. Bei feucht-kühler Witterung reagieren Tomaten jedoch sehr empfindlich. Es ist also wichtig, bei den Tomatenpflanzen für einen Regenschutz zu sorgen. Dafür genügt schon eine Gewächshausfolie, die über Pfähle gespannt wird. Ausreichende Belüftung der Tomaten ist sehr wichtig. Kompost ist bestens geeignet, um die Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Neben speziellem Tomatendünger eignen sich auch Mulchschichten aus Brennnesseln. Tomaten wachsen gern Jahr für Jahr am selben Platz.

Die Pflanzenpflege ist sehr wichtig

Stellt man bei den Pflanzen jedoch eine Erkrankung fest, sollte der Pflanzort gewechselt werden. Handelt es sich um Busch- oder Stabtomaten, sollten die Pflanzen unterstützt werden. Die meisten Stabtomaten werden bis auf drei Haupttriebe ausgebrochen. Auf diese Weise kann man die Wuchsform luftig halten und die Zahl der Früchte eindämmen. Hauptsächlich wärmeliebende Sorten reifen auf diese Weise wesentlich besser aus. Sowohl bei Buschtomaten als auch bei den Sorten mit kleinen Früchten, ist diese Handlung nicht notwendig. Obwohl Tomatenpflanzen sehr viel Wasser brauchen, sind sie gerade in diesem Punkt sehr anpassungsfähig. Werden die Pflanzen also relativ trocken gehalten, wie etwa in wärmeren Ländern, sind die Früchte zwar hartschaliger, besitzen jedoch wesentlich mehr Aromen und schmecken daher umso intensiver. Daher verzichten viele Hobbygärtner auf häufiges Gießen und konzentrieren sich umso mehr auf das Aroma der Früchte.
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