Dörrautomat Test 2017: Die besten Dörrautomaten

Mit Hilfe eines Dörrautomaten lassen sich Gemüse und Obst ganz einfach trocknen und damit länger haltbar machen. Gerade wenn man zur Erntezeit mal wieder zu viel des leckeren Obstes oder Gemüse hat, kann man so die überzähligen Früchte weiterverarbeiten und so einfach später genießen. Ich habe mir meinen Dörrautomaten primär für meine Tomaten gekauft, dörre damit aber auch Früchte wie Äpfel oder Bananen oder auch mal etwas Fleisch. Nachfolgend habe ich einige Dörrautomaten getestet und die Testergebnisse nachfolgend kurz zusammengefasst, um meine Erfahrung damit mit dir zu teilen. Natürlich ist solch ein privater Dörrautomaten Test nicht vollständig, dennoch hoffe ich den ein oder anderem beim Dörrautomaten Kauf helfen und beraten zu können. Nachfolgend habe ich auch noch andere Ergebnisse von Dörrautomaten Tests die ich im Internet oder in Zeitschriften gefunden habe aufgeführt.

Meine besten Dörrautomaten 2017

Nachfolgend eine Auflistung der besten Dörrautomaten aus meiner Sicht, die auch selbst schon getestet habe. Man kann alle hier vorgestellten Dörrautoamten auf Amazon bestellen und dort auch weitere Meinungen in den Kundenrezensionen nachlesen.

Rosenstein & Söhne Dörrautomat DH-25

Rosenstein & Söhne Dörrautomat DH-25 im Test
Der Rosenstein & Söhne Dörrautomat DH-25 ist mein aktueller Favorit unter den besten Dörrautomaten. Mit 245 Watt bietet er einiges an Leistung und das gute an diesem Dörrgerät ist die Möglichkeit die Temperatur zwischen 35 bis 70 Grad Celsius regulieren zu können. Es gibt auch viele Dörrautomaten, wo man nicht die Temperatur einstellen kann, deswegen ist dies schon einmal ein großes Plus. Insgesamt umfasst der Dörrautomat DH-25 fünf Dörr-Einsätze und bietet damit einen angemessenen Platz. Die Dörr-Einsätze besitzen verschiedene Höhe, sodass eigentlich fast jedes Obst bzw. Gemüse in diesem Dörrapparat Platz finden, sofern man es etwas zuschneidet.

Gut gefallen hat mir auch die Lautstärke, die im Vergleich zu anderen gesehenen Dörrgeräte nach meiner Meinung und Erfahrung als eher leise einzustufen ist. Dennoch hört man natürlich den Lüfter, der etwa die Lautstärke eines PC-Lüfters entspricht und durchaus akzeptabel ist.

Etwas schade finde ich, dass das Dörrgerät keinen Timer besitzt. Ist aber wahrscheinlich auch dem Preis geschuldet, da Modelle mit Timer deutlich teurer sind.

Preislich ist der Rosenstein & Söhne Dörrautomat DH-25 mit unter 50 Euro nämlich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Testberichts absolut Top und damit ein prima Einsteigergerät. Schau es dir auf jeden Fall nachfolgend einmal bei Amazon an und lese dir die anderen Kundenmeinungen und Erfahrungen durch:

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Rommelsbacher DA 750

Rommelsbacher DA-750 Vorstellung
Den vermissten Timer findet man im Dörrgerät Rommelsbacher DA 750. Dieses beinhaltet nämlich eine Zeitschaltuhr mit Abschaltautomatik. Damit kann man das Dörren des Gemüses oder des Obsts auch über Nacht durchführen. Preislich ist der Dörrautomat deutlich teurer als der Rosenstein & Söhne Dörrautomat DH-25, ist dafür aber auch abgesehen von der vorhandenen Zeitschaltuhr besser ausgestattet. Das fängt schon bei der Leistung von 700 Watt. Diese kann man auf drei Leistungsstufen aufteilen, eine Temperatureinstellung ist aber leider nicht möglich. Dafür bietet der Dörrapparat Platz an, viel Platz. Er ist bis auf acht Dörretagen erweiterbar. Statt Gitteretagen sind die Etagen des Rommelsbacher DA 750 geschlossen, was insbesondere die Reinigung vereinfacht. Außerdem vermischen sich nicht die Geschmäcker des unterschiedlichen Dörrguts miteinander und falls man beispielsweise Dörrfleisch mit einer tropfenden Marinade machen möchte, wird die geschlossenen Etagen zu schätzen wissen.

Auf jeden Fall ebenfalls ein sehr gutes Gerät, allerdings auch zu einem etwas höheren Preis. Mehr dazu ebenfalls bei Amazon:

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Klarstein Bananarama Dörrautomat

Klarstein Bananarama Dörrautomat  Testsieger
Ein guter Mittelweg zwischen den Dörrgeräten von Rosenstein & Söhne und Rommelsbacher ist der Klarstein Bananarama Dörrautomat. Dieser ist etwas teurer als das günstige Modell von Rosenstein & Söhne, dafür aber günstiger als das Modell von Rommelsbacher. Überzeugen kann der Dörrautomat mit 550 Watt und 6 Ablageflächen für das Dörrgut. Er besitzt darüber hinaus einen programmierbaren Timer und man kann eine Temperatur von 40 bis 70 Grad Celsius einstellen. Das Gerät besitzt also die Vorteile der zwei anderen vorgestellten Modelle und das zu einem mittleren Preis.

Damit auf jeden Fall eine Empfehlung von mir, einfach mal auf Amazon anschauen:

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Stiftung Warentest Dörrgerät

Wenn es um Tests geht, dann ist die Stiftung Warentest ja die Institution, die man auf jeden Fall einen Besuch abstatten sollte. So habe ich mich dort auf der Internetseite auch einmal umgeschaut, ob die Stiftung Warentest schon einen Dörrgeräte Test durchgeführt hat. Leider wurde ich enttäusch, bisher gibt es keinen Stiftung Warentest Dörrgeräte Test. Stattdessen findet man dort nur einen Artikel aus dem Jahr 2016 bei dem auf einen Test der tsche¬chischen Schwesterzeit-schrift DTest hingewiesen wird, bei dem 14 Dörrgeräte getestet und untersucht wurden. Hier in Deutschland sind allerdings nur die zwei Dörrgeräte Domo DO325VD und Sencor SFD 135E erhältlich. Immerhin sind diese beiden Dörrgeräte aber auch unter den besten drei getesteten Modellen. Qualitätskriterien des Tests waren unter anderem Die Stiftung Warentest zieht übrigens als Fazit, dass sich die Anschaffung eines Dörrgerätes definitiv lohnt, so lange man mehr als nur einmal im Jahr dörrt.

Wissenswertes

Nachfolgend findest du noch ein paar wissenswerte Fakten und Informationen rund um den Dörrautomaten.

Dörrautomat Funktion

Was ist denn nun die Funktionsweise eines Dörrautomats? Im Grunde ganz einfach, er entzieht dem Dörrgut, wie beispielsweise Obst oder Gemüse, das darin enthaltene Wasser und macht es damit länger haltbar. Ohne das Wasser sitzen nämlich die für den Verderb verantwortlichen Mikroorganismen sprichwörtlich auf dem Trocknen und können sich damit nicht mehr vermehren.

Der Prozess verläuft dabei folgendermaßen: Warme Luft strömt an der Oberfläche des Dörrguts vorbei und bewirkt eine Verdunstung der Feuchtigkeitsschicht darauf. Aus dem Inneren fließt nun neues Wasser an die Oberfläche das ebenfalls wieder verdunstet. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis der Wassergehalt des Dörrguts zu gering für ein weiteres Nachfließen ist.

Die Funktionsweise eines Dörrautomaten ähnelt damit der Umluftfunktion eines Backofens. In der Regel steigt die erwärmte Luft bei den Dörrapparaten von unten nach oben auf, wobei es auch einige Modelle gibt, bei denen die Luft in horizontaler Richtung sich bewegt.

Infrarot Dörrgerät

Bei einem Infrarot Dörrautomat kommt nicht wie bei den meisten Dörrgeräten eine Heizspirale für das Trocknen zum Einsatz, sondern ein Infrarot-Strahler. Dieser erzeugt Infrarotwellen, die eine Wärmewirkung besitzen. Treffen diese infraroten Wellen nun auf organisches Material, wird dieses erwärmt. Im Vergleich zum herkömmlichen Dörren durchdringen die Infrarotwellen das Dörrgut und erwärmen es damit von innen.

Im Vergleich zu herkömmliche Dörrgeräten gibt es nur sehr wenige Infrarot Dörrautomaten. Auf Amazon habe ich beispielsweise nur das Infrarot Rohkost Dörrgerät CI IR D5 gefunden. Dieses ist mit über 400 Euro aber deutlich teurer als andere Modelle. Die Bewertungen und Meinungen zu diesem Infrarot Dörrgerät sind dafür aber auf Amazon sehr positiv. Zwar soll der Trocknungsvorgang bei einem Infrarot Dörrgerät nicht unbedingt viel schneller als bei einer normalen Lufttrocknung sein, dafür sprachen die Käufer aber von einer gleichmäßigeren Trocknung. Das Besondere am Infrarot-Rohkost-Dörrgerät CI IR D5 ist, dass man sowohl mit als auch ohne Infrarotwellen dörren kann. Dafür gibt es den sogenannten „Sonnen-Modus“ (mit Infrarot) und den „Schatten-Modus“ (ohne Infrarot). Man kann also zwischen „Sonnengetrocknet“ und „Luftgetrocknet“ wechseln.

Das nachfolgende Video von Keimling Naturkost stellt das Infrarot Dörrgerät CI IR D5 noch einmal genauer vor:


Dörrzeiten

Die Dörrzeiten sind von mehreren Faktoren abhängig. Ein Faktor wäre beispielsweise das Dörrgerät selbst. Bei diesem kommt es auf der zur Verfügung stehende Leistung und damit auch auf die Dörrtemperatur an. Maßgeblich für die Dörrzeit ist aber vor allem das Dörrgut selbst verantwortlich. Besitzt dieses beispielsweise sehr viel Wasser, dann erhöht sich dementsprechend auch die Dörrzeit. Auch die Durchlässigkeit des Gewerbes und die Oberflächengröße beeinflusst die Trockengeschwindigkeit.

Die normale Dörrzeit beträgt zwischen 6 und 12 Stunden. Es wird dabei ein Dörrgrad von 25 bis 50 Prozent erreicht.



Artikel zuletzt geändert am 20.05.2017